Tag Archives: Strecke

Speed of Light Ruhr

Speed of Light Ruhr ist das außergewöhnlichste Lichtkunstereignis des Jahres: 120 Läufer, die sich an drei (hoffentlich) schönen Herbstabenden im Oktober als mäanderndes, lebendiges Lichtband durch den Emscher Landschaftspark bewegen. Inmitten von sechs Kulissen bedeutender Industriedenkmäler werden zusätzlich Choreografien gezeigt, durch die faszinierende Lichtbilder entstehen. Es lohnt sich, schon frühzeitig gute Standplätze auszukundschaften.

Hinter unseren ganzen Team liegen wunderschöne , anstrengende Wochen der Vorbereitung. Wir brennen vor Begeisterung, und freuen uns enorm darauf, die Lichtkunst in und inmitten durch die Öffentlichkeit zu tragen!  Diese Kunst ist eine Hommage an den Ausdauersport und eine ansprechende, anspruchsvolle Mischung aus Bewegung, Dynamik, Stillstand, Farbe, Kontrasten, Musik, Synchronizität und Form. Die Performances bedienen alle Sinne und tragen zudem zahlreiche Gleichnisse in sich. Die Lichtläufer versinnbildlichen das perpetuum mobile einer (über)menschlichen, inneren Energie, deren Geist sich gegen körperliche und seelische Schmerzen durchsetzt, und darüber eine symbiotische Verbindung zur unmittelbaren Umwelt und dem Universum schafft. Eine Allergorie auf das, was die Menschheit und speziell uns Läufer ausmacht.

Ihr seit alle herzlich eingeladen, euch selbst ein Bild zu machen – im Artikel findet ihr chronologisch alle Locations, Karten mit Parkplätzen, Zuschauerbereichen und Performanceflächen, die Laufstrecken (PDF) und eine erste Presseschau sowie erste Eindrücke (noch aus den Proben) dieses Festes auch für Fotografen!

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StrongmanRun: Vorschau

Laufen bis um Umfallen – und dann Kriechen: Am kommenden Samstag starten 12.000 Athleten bei der 7. Ausgabe des StrongmanRun, dem weltgrößen Hindernislauf. Sie erwartet eine Strecke von 22 Kilometer, hunderten Höhenmetern und 30 Hindernisse – mitten in der Grünen Hölle des Nürburgrings.

Zwar steckt mir der Düsseldorf-Marathon vom vergangenen Wochenende noch etwas in den Beinen, doch no pain, no gain. Doppelschlag wie im vergangenen Mai, aber diesmal ist das Wetter besser, die Lust noch größer, der Kurs härter, und die Startposition im Vorausblick auf weitestgehend eleminierte Wartezeiten an den Hindernissen wesentlich weiter vorn. Am Ende steht natürlich der Spaß im Vordergrund, die Herausforderung, und der Kampf mit den Elementen. Und der Schwerkraft:

World-Freerun-Champ Jason Paul hat die Strecke bereits getestet, siehe Videos (Score by Deathelectric und Loic Liarted mit Anleihen an DREDD). Okay, über die Hose kann man streiten, persönlich wäre mir das zu lang, zu low, zu viel. Apropos: Am Samstag gibt´s bei Facebook erstmals meine persönliche Zwischenzeiten live von der Strecke (Mika-Timing macht´s möglich), den ganzen Lauf live ab 12:00 Uhr im Internet als Stream, und wie immer im Nachgang einen persönlichen, ausführlichen und bebilderten Berich. Einen luftbebilderten Bericht.

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StrongmanRun: Strecke

Statt DTM und Formel 1 starteten am Samstag mehr als 12.000 Läuferinnen und Läufer auf dem Nürburgring. Was 2007 mit 1.200 Teilnehmern auf einem Truppenübungsplatz in Münster begann, ist heute zur stärksten, größten und faszinierensten Laufveranstaltung ihrer Art geworden: 2 Runden á 10,8 Kilometer, 15 Hindernisse pro Runde, 650 Höhenmeter. 500 Hektar Herausforderung, 600 Fußballfelder Fläche. Anders als am Nürburgring habe ich hier nicht so viel Platz, deshalb unterteile ich die Berichte zum diesjährigen StrongmanRun-Erlebnis in verschiedene Abschnitte. Heute: Bericht zur Strecke.

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Lauf: Route 6,6 („Die zwei Türme“)

Heute standen 50 Minuten Laufen in einem relativ hohen, persönlichen Pulsbereich an (genau zwischen gefühltem „ich habe gleich keine Lust mehr“ und „ich habe definitiv keine Lust mehr). Beim Zeitpunkt bleib nicht die große Auswahl, am späten Nachmittag Schluss im Büro, nach Hause, Umziehen, Loslaufen. Hanna wollte am Abend noch weg mit einer Freundin, ich freute mich schon auf´s Babysitting und dazwischen eben Laufen.

Also, wo ein Wille ist, ist auch ein Weg, und der führte mich gleich 2 Runden rund um unser Haus, durch die Schrebergärten, in den Wald, auf die Kuppe, zwischen den Wassertürmen hindurch und wieder zurück.

Hätte gedacht, dass es nach ca. 30 Minuten und der ersten Runde psychisch „problematisch“ wird. Falsch gedacht. Beide Runden gingen flott vom Fuß und für die erste Runde brauchte ich nur überraschende 20 Minuten. Im niedrigeren Pulsbereich („Regenerationslauf“) waren es letztens noch 30 Minuten. Der Trick ist, nicht darüber nachzudenken. Einfach die gesteckte Zeit Laufen und fertig. Funktioniert übrigens genausogut bei der „Frage“, OB man laufen SOLL und ob man das jetzt wirklich WILL und/oder KANN. Einfach ersetzen durch die Frage, WANN man laufen wird 😉 …

Am Abend mal nachgemessen: In Google Earth per Lineal -> Pfad -> Wegstrecke abklicken. Überraschend lange 3,3 Kilometer pro Runde. 6,6 km also in Summe, knapp 50 Minuten Laufzeit bei gefühlt noch immer sehr hohem Anteil an „Gehen“ anstatt „Laufen“ (um den Puls im Zaum zu halten).

Trotz anschließender, warmer Wanne forderte der Lauf seinen Tribut. Den Rest des Abends verbrachte ich mit, sagen wir mal, Ruhe. Dummerweise schmerzt mein rechtes Knie etwas, es wird wirklich Zeit für „echte“ Laufschuhe. Der erste Monat soll ja eigentlich knorpel- und gelenkschonend sein und primär dem Muskelaufbau dienen.