Tag Archives: Körperfettanteil

Sportsucht und Esstörungen

„Sport“ steht in seiner wörtlichen Bedeutung für Vernügen und Zerstreuung. Doch wo liegt die Grenze zwischen Spaß und Sucht, Ziel und Zwang? Außerdem: Wenn Bulimie ohne Brechen auskommt, und die Anorexia Athletica auf den Trainingsplan tritt… Vorhang auf für die Anonymen Athleten:

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Die Vermessung der Welt

Miß alles, was sich messen läßt, und mach alles meßbar, was sich nicht messen läßt (Archimedes, griechischer Physiker, Mathematiker und Mechaniker)

Herz und Verstand
Alles fing an mit diesem Brustgurt. Er war wichtig, um die Herzfrequenz beim Laufen zu messen. Auch einem Laktattest samt Blut, schmerzlos dem Ohrläppchen entnommen und untersucht auf die Konzentration der Milchsäuresalze, messen Läufer Bedeutung zu. Sie schwören auf km, km/h, hh:mm, mmol, VO2max und GPS. Nicht zu reden vom Trainingsplan. Kontrollierte Disziplin, versessen auf´s Vermessen.

Mit fortdauerndem Training legt sich ein wenig die Magie der Zahlen. Sportliche Grenzen lassen sich im Alltag nicht nach Belieben nach oben verschieben. Automatisch prägt sich ein gutes Körpergefühl aus, die Pulsuhr bleibt immer öfter zu Hause. Herzfrequenzen erspürt man mit wenigen Prozent Abweichung ohne Technik. Was bleibt, ist die Faszination der Möglichkeit zur Messung – und damit disziplinierter Kontrolle. Zahlen sind absolut, objektiv und ehrlich.

BMI

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Sportler und Gesundheitsbewusste können sich zurücklehnen, Couchpotatoes aufgepasst: Der „Body Mass Index“ ist eine Maßzahl, die das Gewicht ins Verhältnis zur Größe setzt. Oder konkreter: Der BMI ist ein Richtwert für das ideale (und nicht ideale) Körpergewicht.

Die BMI-Formel ist recht einfach: Körpergewicht (in kg) geteilt durch die Körpergröße (in m) im Quadrat. Mehr als Waage, Zollstock und Onlinerechner braucht´s für die Ermittlung nicht. Beispiel: 66 (Kilo) / 1,75 (Meter) im Quadrat = 22 (BMI, Normalgewicht). Häufig werden „starre“ BMI-Richtwerte der WHO genannt, die jedoch das Alter ausklammern. Eine maßvolle Gewichtszunahme ist mit zunehmenden Alter normal, deshalb verschieben sich die Werte altersabhängig ein wenig.

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