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Sie hält fest, was dich bewegt: Neues Accessoire für alle Sportler. Made by Nina Witte, Wuppertaler Designerin und Läuferin in Personalunion…

Heute möchte ich euch eine besondere Läuferin vorstellen: Die Kommunikationsdesignerin Nina Witte aus Wuppertal. Sie hat ein neuartiges, modisches Accessoire entwickelt, das Sportlerherzen höherschlagen lässt. Ganz ohne Crowdfunding und Kickstarter hat sie es auf die Strecke gebracht. Ich habe sie in ihrem Büro besucht. Sie – und ihren Laser, eine optisch-akustische Mischung aus Tintenstrahler und Star Wars…

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Am Abend treffe ich Nina vor ihrem Büro auf dem Wuppertaler Rott in der Erlenstraße 1. Es ist 19:30 Uhr, und gerade bog ihr honey-orangener VW Caddy auf den Parkplatz ein. Sie kommt von einem Kundentermin in Köln. Der Tag war lang.

Mit dem Caddy kann sie den Laser transportieren, um auch für Veranstaltungen und auf Messen vor Ort zu sein. Für das Herzstück von „deinestrecke“, einem Armband mit individuell geprägter Plakette. Zum Beispiel mit graviertem Streckenverlauf, der Distanz und die persönliche Zeit nebst Namen. Als Accessoire am Schuh, am Handgelenk, am Dekolleté oder als Schlüsselanhänger.

Nina Witte Wuppertal

Millionen Läufer besitzen Finisher-Shirts, Urkunden und Medaillen bergeweise. Wo die ersten Exemplare noch einen Ehrenplatz bekamen, sammelt sich bei Sportlern über die Jahre eine Menge Metall, Papier und Polyester an. Eine gute Gelegenheit, den Athleten mit Acryl mal wieder etwas Neues zu bieten. Ein alltagstaugliches Gadget, das einen auch in der Freizeit und im Büro unauffällig begleitet.

Eine Idee mit gravierenden Folgen
Nina hat die Idee selbständig kreiert und entwickelt. Sie beschreibt die Plakette als ein Erinnerungsstück, das festhält, was die Sportler bewegt. Beim Laufen, Schwimmen oder auf dem Rad. Die passionierte Sportlerin weiß, wovon sie spricht: Nach ihrem ersten Marathon war die diplomierte Kommunikationsdesignerin so stolz, dass sie sich dachte „das halte ich fest“. Ein Gedanke mit gravierenden Folgen: 42.195 Kilometer ist die Inschrift der ersten selbst produzierten Plakette – sie hängt hinter Glas gegenüber ihres Arbeitsplatzes.

Ich möchte von ihr wissen, warum ihre Wahl auf „Plakette“ fiel. Ein Begriff , der angenehm unaufgeregt und ein Stück weit nach technischem Überwachungsverein klingt. „Es hat sich im Alltagssprachgebrauch einfach so ergeben“, sagt sie. Schon in der Gründungsphase brauchte das Kind schließlich einen Namen, und auch beim eigenen Training waren Prototypen zu sehen und heiß begehrt.

Wenn man es im Herkunfswörterbuch nachschaut, stammt der Begriff vom  „Gedenktäfelchen“, das historisch betrachtet meist geprägt wurde. Die heutige Gravur entspricht im Prinzip einer Prägung, einem Relief. Im Ergebnis eine ursprüngliche ehrliche Bezeichnung, so wie das Laufen selbst.

Am Handgelenk trägt sie aktuell ihre persönliche Bestzeit vom Halbmarathon 2013 in Venlo. Ich bin mir sicher, sie hat noch ein paar Exemplare und Farbkombinationen mehr davon in der Schmuckschatulle, ganz sicher aber im kleinen Showroom-Abschnitt des von außen gut einsehbaren Büros:

Zuhause auf der ganzen Welt
Die Heimat von deinestrecke ist das Bergischen Land. Deswegen gibt es natürlich nicht nur die großen Klassiker wie deutsche und internationale Stadt-Marathons im Angebot, sondern jede Menge regionaler Strecken: Zum Beispiel die des Remscheider Röntgenlaufs, Wuppertaler Zoolauf-Berglaufs oder des Radmarathons in nur wenig bergigeren Dolomiten.

Zahlreiche weitere Strecken und optionale Materialien sind in Vorbereitung. Aktuell im Programm ist Acryl in zwei verschiedenen Varianten: In der Standardvariante als zweischichtiges Material, das von oben abgetragen wird. So ergibt sich zum Beispiel aus einem blauen Trägermaterial und der Gravur die weiße Schrift. Alternativ gibt es silberne und goldene Plaketten, die von der Rückseite aus spiegelverkehrt graviert werden. Gegen das Licht gehalten ergibt das bei diesen Modellen einen edlen Look der Gravur, die aufgrund der rückseitigen Aufbringung nicht mehr als solche spürbar ist. Preislich unterscheiden sich diese beiden Varianten nur minimal.

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Lohnt sich schon für kleine Gruppen
Möglich sind sogar individuelle Sonderanfertigungen der Plaketten. Zu erstaunlich günstigen Konditionen, obwohl hier der Streckenverlauf eigens aufbereitet und in Kleinauflage produziert wird. Schon ab gerade mal 10 Läuferinnen und Läufer lohnt sich das. Die besondere Erinnerung dürfte damit nicht mehr als die Startgebühr selbst kosten. Anfragen beantwortet Nina Witte gern individuell, E-Mail an kontakt@deinestrecke.de genügt.

Natürlich freut sich Nina über Kontakte zu Veranstaltern oder Partner der Läufe, die den Teilnehmern eine besondere Erinnerung schenken möchten. Zum Beispiel für Jubiliare oder Unternehmen, die in größerer Mannschaftsstärke bei einem Firmenlauf teilnehmen. Als Motivation in der betrieblichen Gesundheitsförderung ein kleiner Aufwand mit großer Wirkung.

Motivation in Mode
Ob es so etwas wie einen „klassischen Kunden“ gäbe, frage ich sie. Zum Beispiel Einsteiger nach dem ersten 5-Kilometer Lauf oder doch eher Marathonis? Es ist alles querbeet dabei, weiß sie zu berichten. Und gar nicht mal nur für Finisher aller Altersgruppen, sondern bereits in der Vorbereitung besonders der Einsteiger, die zum ersten Mal einen Wettkampf absolvieren: Das große Ziel immer im Blick, Motivation in Mode.

Und wenn es dann geschafft, geht bekanntlich der Schmerz – Stolz (und jetzt auch die Plakette) bleiben. Vorteilhaft ist, dass deinestrecke nicht wie die TÜV-Plakette regelmäßigen Kontrollen unterliegt. Und wer regelmäßig läuft; davon soll es ja eine Menge Menschen geben; für den hat Nina demnächst eine Art Sammelprogramm in Planung. Zum Beispiel wenn sich die Bestzeit verbessert oder der Veranstalter die Streckenführung ändert.

Wo ich schon mal da bin, möchte ich den Laser gern in Aktion sehen. Dabei ist er nicht nur etwas fürs Auge, sondern auch  die Ohren: Der große Kasten mit einer Kantenlänge von jeweils rund 1,50 Metern macht ordentlich Lärm. Verursacher ist die Absauganlage: Der Laser graviert und schneidet, was Rückstände produziert. Bei genauem Hinschauen erkennt man die kleinen Wölkchen schon während der Produktion, sie lagern sich aber auch als Feinstaub auf den Materialplatten ab. Der eingebaute Staubsauger saugstaubt ihn ordentlich weg. Das akustische Problem wird mit Ohropax eliminiert.

Nina Witte Wuppertal Solingen Remscheid Bergisches Land Marathon Halbmarathon

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Der Laser ist das genaue Gegenteil eines 3D-Druckers. Wo der Drucker behäbig aus flüssigen oder festen Werkstoffen über physikalische oder chemische Schmelz- und Härtungsvorgänge behäbig Werkstücke aufbaut, ist dieser Laser eine Mischung aus Tintenstrahldrucker und Star Wars: Statt minutenlanger Aufwärmphase gibt´s auf Knopfdruck das Geräusch eines starteten Jumbojets. Der gebündelte Lichtstrahl ist funkenspratzend gut zu sehe und bewegt sich in einem Affenzahn, so dass er über dem Material beinahe durchsichtig wird. Zeile für Zeile über die Bögen der Plakettenrohlinge und ultrapräzise wie ein Plotter bei ihrem Ausschnitt.

In den Sommerferien 2014 wird das Angebot im Shop und die Website unter www.deinestrecke.de vollständig online gehen. Wer sich über das Angebot vor Ort informieren möchte, ist nach kurzer Terminabsprache jederzeit auf einen Kaffee, einen Becher Wasser und eine Banane im Büro in der Erlenstraße 1 auf dem Wuppertaler Rott herzlich eingeladen.

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