Rezept: Brissolée

Botanisch sind Kastanien und Maronen Brüder am Baume, kulinarisch is(s)t die Esskastanie Nummer 1: Saisonal im Supermarkt zu kriegen, lebt es sich gut mit diesen Nussfrüchten aus der Gattung der Buchengewächse. Mit Stärke und Saccharose hat sie einen hohen Kohlenhydrate-Anteil, relativ wenig Fett (im Gegensatz zu vielen Nüssen) und einen hohen Anteil essentieller Aminosäuren und Kalium. Guten Appetit mit diesem traditionellen, walliser Herbstbrauch, dem Brissolée:

Zubereitungsdauer:
Ruckzuck. Kalorien: Was ist das?

Zutaten (für 2 Personen):

• 500 Gramm Maronen
• Diverse Käsesorten – en bloc
• Roggenbrot
• Weintrauben
• Trockenfleisch / Salami
• Wein – weiss, rot, gut

So geht´s:
Die Schale der Maronen kreuzförmig einschneiden (um Aufplatzen zu verhindern) und bei 200°+ im Ofen erhitzen. Alternativ Microwelle. Am besten schmecken sie von der heissen Herdplatte eines Kohleofens, aus einer möglichst schweren Pfanne. Tipp: Kürzer und heisser erhitzen, damit sie nicht zu trocken werden. Die Maronen sind fertig, wenn die Schale sich dunkel färbt und leicht „aufspringt“. Anschliessend Platte mit Brot, Käse und restlichen Zutaten zusammenstellen, heisse Maronen dazu reichen – fertig ist das perfekte, herbstliche Fingerfood. Zum Nachtisch gibt´s heute Twitter Blackbird Pie.

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