Test: BELKIN Sport-Armband

Ein gefühltes Jahr hat jetzt das bisherige Sport-Armband gehalten, seinerzeit aus Shenzhen günstigst für einen einzigen Euro importiert. Das Rosa war nicht unbedingt gewollt, trotzdem machte es seine Sache verhältnismäßig gut, bei bombigen Preis-Leistungs-Verhältnis. Es trug ein bisschen dick auf, war solide, bis auf die filigranen Riemchen am unteren Ende des Einsatzes. Und kurz nach deren doppelseitigen Riss macht jetzt auch der Verschluss am anderen Ende schlapp – Totalausfall: Das Handy würde so nur noch von der Enge des Einsatzes festgehalten. Das Rausfallrisiko ist zwar trotzdem gering, aber Grund genug, dem Rosa endlich den Laufpass zu geben, und das neue Belkin auszuprobieren.

Alt: Der rosa Riese aus Shenzen

Neu: Das kleine, Schwarze von Belkin

Zum Marktpreis von 10,00 – 15,00 Euro bekommt man hiermit ein günstiges und superflaches Sport-Armband, was ausdrücklich nur zum iPhone 3G/GS kompatibel ist, bedingt durch die Schnittform. Besitzer anderer Smartphones sollten also die Maße gut vergleichen.iPhone 4-User greifen lieber zum ActionWrap oder ebenfalls verfügbaren Variante von Belkin.

Pro
Leicht, reflektierend und feuchtigkeitsableitend: Hülle und Armband bestehen aus Neopren. Die Form ist tatsächlich ausgesprochen flach, die Bedienung des Smartphones durch die Schutzfolie zum ersten Mal passabel möglich (frappant besser als beim Billig-Band). Die reflektierenden Eigenschaften habe ich mangels Dunkelheit noch nicht getestet, glaube sie aber mal blind. Positiv ist die Aussparung am unteren Ende für den Daten-/Stromanschluss des iPhones, wodurch es zu Hause für dererlei Aktionen nicht unbedingt aus der Hülle genommen werden muss. Kopfhöreranschluss und Kamera sind frei.

Contra
Die Hülle ist ausgesprochen eng geschnitten. So eng, dass ich Zweifel habe, dass sie lange hält – Einsatz und Herausnahme des iPhone ist ein ganz schönes Gefummel, und benötigt zwei Hände. Das Neopren-Armband wirkt äußerst dünn, ist elastisch, macht aber nicht dein Eindruck, besonders resistent gegen Risse zu sein. Auch hier kommen Zweifel an der Langlebigkeit des Materials auf. In ein paar Wochen bin ich schlauer. Manche Träger bemängeln außerdem, dass die obere Seite nicht verschlossen ist, und daher Feuchtigkeit eindringen kann. Bei Regen trage ich aber entweder das Gerät unter der Jacke, oder ziehe bei ein paar Tropfen mein Shirt darüber.

Fazit
Auch wenn der Contra-Part relativ lang wirkt, überzeugt das kleine, Schwarze doch auf den ersten Blick. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger fühlt es sich „like meant to be“ an. Skeptisch macht nur die zart wirkende Bauweise, bei der sich zeigen muss, inwieweit sie dem harten Läuferalltag auf Dauer gewachsen sein wird. Erstaunlicherweise ist es trotzdem 33 % schwerer als sein feminin gefärbter Vorgänger – was aber bei 40 zu 30 Gramm nicht wirklich ins Gewicht fällt. Update folgt.
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