Laufen ./. Allergie, Heuschnupfen und Asthma

Astronomisch beginnt der Frühling erst in 3 Wochen – trotzdem hab ich schon wieder alte Bekannte um mich herum: Cetirizinhydrochlorid, Loratadin, Beclometason und als Ehrengast Pulmicort. Oder anders: Herzlich willkommen, Pollen, Heuschnupfen und Asthma.

Früher war alles besser: Allergiker konnten einige Monate frei durchatmen. Mittlerweile begint das Elend aber schon im Januar/Februar, die letzten Pollen fliegen im Dezember – Klimawandel sei Dank. Eine Übersicht liefern die einschlägen Pollenflugkalender und News zum Thema. Aktuell on air: Hasel, Erle und ihre Kumpel Ulme und Weide.

Wenn beim Laufen die Nase mitläuft, mag das zu verschmerzen sein. Atemnot ist ein anderes Kaliber, dem ich im Frühjahr mit Bronchen-erweitertem Spray beikomme (übrigens gar nicht so selten, dass auch allergiefreie Sportler sich auf diese Weise „dopen“, um die Sauerstoffaufnahme des Körpers zu tunen).

Laufen und Astma – ist das überhaupt gesund? Ja. Die Atemmuskulatur wird gekräftigt, das Fassungsvermögen der Lunge vergrößert und das Immunsystem gestärkt. Von allgemeinen Effekten wie Stressabbau und Stärkung des Herz- und Kreislaufsystems profitieren Allergiker gleichermaßen. Als Einsteiger sollte man sich allerdings ärztlich beraten lassen, um ggf. auch die Medikation auf das Training abzustimmen. Empfehlenswert speziell für Läufer ist auch diese informative Seite von Thomas Schmidtkonz.

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